Was passiert eigentlich, wenn…

Ja was passiert eigentlich, wenn man ein Motiv mit 3 verschiedenen Bildweiten fotografiert? Was ändert sich? Ich habe mir für den Workshop in diesem Jahr (28. – 29. – 30. April 2017) eine neue Kamera (fishmann XXVI) ausgedacht. An ihr kann ich verschiedene Fronten mit Lochblenden und Bildweiten sehr einfach adaptieren. Ich habe eine Super-Weitwinkel Front gebaut mit 40mm Bildweite, eine Weitwinkel-Front für 60mm Bildweite und als 3. eine 95mm gebaut. Zum Einsatz sind meine letzten vorhandenen Lochblenden gekommen:

40mm mit 0.28mm = Blende 141, bezogen auf das Kleinbildformat = 11mm

60mm mit 0.28mm = Blende 214, bezogen auf das Kleinbildformat = 17mm

95mm mit 0.35mm = Blende 271, bezogen auf das Kleinbildformat = 27mm

Heute dann der erste Test, raus in die Natur, Kamera auf das Stativ. Fotografiert habe ich ein Motiv mit den 3 unterschiedlichen Fronten. Ergebnis ist, dass die Perspektive immer gleich ist, nur bedingt durch die unterschiedlichen Bildweiten, habe ich je kürzer diese ist, mal mehr mal weniger auf das Bild bekommen. Fotografierte Gegenstände werden bei kürzerer Bildweite kleiner abgebildet. Absolut keinen Einfluss auf diesen Umstand hat die Lochgröße. Diese bewirkt nur mehr oder weniger kleine, bzw. größere sich überlagernde Zerstreuungskreise, welche für den Schärfeeindruck zuständig sind. Das beste Beispiel hierzu sind die 40 und 60mm Bilder, bei gleicher Lochgröße. Im Übrigen kann ich keine Vignettierungen bei der 40mm Bildweite feststellen. Natürlich ist der Lichtabfall zum Rand hin stärker als bei den anderen Bildweiten.

Aber seht selber hier die 2 Motive vom heutigen Tag:

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